edp aktuell (2026-07-26)

Diese Woche schließen wir die Besichtigung des Klosters Lüne u.a. mit dem Museum sakraler Textilkunst ab – es gehört zu den bedeutendsten seiner Art in Deutschland. Außerdem etwas zum Nachdenken: „Wenn der Lebensrucksack zu schwer wird …“ Und die bewegende Aufführung der Musik von „Schindlers Liste“ in der größten jüdischen Synagoge Europas in Budapest. Einen gelungenen Wochenstart – ohne Fußball jetzt

 

This week, we round off our tour of Lüne Abbey with, amongst other things, a visit to the Museum of Sacred Textile Art – one of the most important of its kind in Germany. Also, something to reflect on: ‘When life’s backpack gets too heavy…’ And the moving performance of the music from ‘Schindler’s List’ in the largest Jewish european synagogue in Budapest. Here’s to a great start to the week – without football this time!

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Esta semana terminamos la visita al monasterio de Lüne, entre otras cosas, con el museo de arte textil sacro, uno de los más importantes de su tipo en Alemania. Además, algo para reflexionar: «Cuando la mochila de la vida se vuelve demasiado pesada…». Y la emotiva interpretación de la banda sonora de «La lista de Schindler» en la sinagoga judía más grande de Europa en Budapest. ¡Que tengas un buen comienzo de semana, esta vez sin fútbol!

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DEUTSCHLAND

So schön ist Lüneburg (11)
Eine Oase der Ruhe hinter alten Mauern: Kloster Lüne (2)

Die Klosterkirche St. Bartholomäi, zwischen 1373 und 1479 erbaut, ist das geistliche Herz des Klosters Lüne. Wir bewundern den geschnitzten Heilig-Kreuzaltar aus dem Jahr 1524, die prächtige Barockorgel aus dem 17. Jahrhundert und die achtseitige kunstvoll geschnitzte Kanzel von 1608.  Ein Höhepunkt ist aber der Besuch des größten Museums sakraler Textilkunst in Deutschland. Weiterlesen

NACHDENKLICHES

Das geht nicht lange gut!
Wenn der Rucksack zu schwer wird

Wer schon einmal den Jakobsweg oder eine andere mehrtägige Wanderung geplant hat, weiß: Der Rucksack entscheidet oft darüber, ob die Tour zum Genuss oder zur Qual wird. Deshalb überlegt man genau, was wirklich notwendig ist. Jeder zusätzliche Gegenstand kostet Kraft. Was nützt mir unterwegs? Worauf kann ich verzichten? Und wenn sich unterwegs unnötiger Ballast ansammelt, ist man froh über jede Gelegenheit, ihn loszuwerden.

Eigentlich ist unser Leben ganz ähnlich. Jeder von uns startet mit einem Rucksack. Ganz leer ist er allerdings nie. Unsere Gene, unsere Herkunft, die Geschichte unserer Familie oder gesundheitliche Voraussetzungen bringen wir bereits mit. Und dann kommt Tag für Tag Neues hinzu: schöne Erlebnisse, Freundschaften und Erfolge – sie geben uns Kraft und machen den Weg leichter. Aber auch Enttäuschungen, Schuld, Ängste, Krankheiten, Verluste oder verletzende Worte landen in unserem Rucksack. Manche Lasten tragen wir jahrelang mit uns herum, obwohl sie uns längst die Freude am Leben nehmen.

Auf einer Wanderung würde niemand freiwillig nutzlosen Müll kilometerweit mitschleppen. Warum tun wir das oft auf unserem Lebensweg?

Die Bibel beschreibt Gott als jemanden, der uns mit unseren Lasten nicht allein lässt. Jesus lädt ein: „Kommt her zu mir, alle, die ihr euch abmüht und schwere Lasten tragt; ich will euch Ruhe schenken.“ (Matthäus 11,28). Das bedeutet nicht, dass alle Probleme sofort verschwinden. Aber wir dürfen das ablegen, was uns innerlich erdrückt: Schuld, Sorgen, Bitterkeit und Angst. Wer das wagt, erlebt oft, dass der Lebensrucksack spürbar leichter wird.

Vielleicht lohnt es sich heute, einmal in den eigenen Rucksack zu schauen. Was gehört wirklich noch hinein – und was wäre längst reif, endlich abgelegt zu werden?

FILMMUSIK

Die große Synagoge in Budapest ist die größte Europas und nach New York auch die zweitgrößte der Welt. Sie hat Platz für 3.500 Gläubige und zeichnet sich durch ihren maurischen Stil aus. (Foto: Joakim Mosebach, pixabay.com)
„Schindlers Liste“

Mich hat der Film „Schindlers Liste“ besonders beeindruckt. Er geht auf die historisch belegte Tatsache zurück, dass der sudetendeutsche Fabrikant und NSDAP-Mitglied Oskar Schindler etwa 1.200 jüdischen Zwangsarbeitern das Leben rettete. Was im Film zu kurz kommt, ist die Rolle seiner Frau Emilie, denn sie war an der Versorgung der Arbeiter mit Lebensmitteln und Medikamenten maßgeblich beteiligt.

Bei jeder meiner Israelreisen habe ich gern Oskar Schindlers Grab auf dem Franziskanerfriedhof am Zionsberg in Jerusalem besucht (siehe kurzen Beitrag auf meiner Homepage mit Link zur letzten, farbigen Szene des Filmes) und auch den Ehrenbaum für das Ehepaar Schindler in der Allee der „Gerechten unter den Völkern“ in Yad Vashem.

Hier nun das Musikstück „Schindlers Liste“ vorgetragen in der größten Synagoge Europas in Budapest – sehr beeindruckend!

Einige bisherige Serien:

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Elí Diez-Prida online
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