Originell, anschaulich, faszinierend, tiefgläubig: Über eine außergewöhnliche Predigt der Biologin Noemí Durán über Glaube und Wissenschaft berichte ich diese Woche. Andere Themen sind: Der Sabbat: Lust oder Last? / Zum Weltwassertag: Warum Wasser unsere wichtigste Ressource bleibt / Israel: Jesaja-Rolle in Sicherheit gebracht / 4. Beitrag über heilende Lebensmittel: Wofür sind Feigen gut?
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Original, vivid, fascinating, deeply spiritual: I report on an extraordinary sermon by biologist Noemí Durán on faith and science here this week. Other topics include: The Sabbath: a joy or a burden? / On World Water Day: Why water remains our most important resource / Israel: Isaiah Scroll brought to safety / 4th article on healing foods: What are figs good for?
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Original y fascinante: esta semana comparto un sermón extraordinario de la bióloga Noemí Durán sobre la fe y la ciencia. Otros temas son: El Sábado: ¿placer o carga? / Con motivo del Día Mundial del Agua: ¿por qué el agua sigue siendo nuestro recurso más importante? / Israel: el rollo de Isaías puesto a salvo / 4.º artículo sobre alimentos curativos: ¿para qué sirven los higos?
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NACHDENKLICHES
Der Sabbat: Lust oder Last?

„Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken.“ (Matthäus 11,28-29) Wie befreiend dieses Versprechen ist, erlebe ich seit vielen Jahren jede Woche besonders, und zwar am wöchentlichen Ruhetag, den Sabbat. Als Student an diesem Tag nicht lernen zu müssen (ohne schlechtes Gewissen!); die letzten 25 Jahre meiner beruflichen Tätigkeit sabbats nicht ins Büro zu gehen; als Rentner am Sabbat nicht einzukaufen oder zu Hause keine Arbeiten zu erledigen … Das und viel mehr war und ist für mich ein unbezahlbares Geschenk!
Ich muss allerdings gestehen, dass ich diese wöchentliche Ruhe als Kind nicht immer so geschätzt habe – es gab so vieles, was ich am Sabbat nicht tun „durfte“ …! Bis mir im Laufe der Zeit klar wurde: Ob ich den Ruhetag als Lust oder Last empfinde, hängt davon ab, wie gut meine Beziehung zu Jesus Christus, dem „Herrn des Sabbats“, ist.
Ungestörte Stunden (Premiumzeit) mit der Person zu verbringen, die man liebt, wird wohl niemand als lästig empfinden. Erst recht nicht, wenn diese Person uns die Lasten abnehmen kann, die uns zu schaffen machen. Das kann und will Jesus jeden Tag machen, aber der Sabbat hilft mir, diese Befreiung bewusst zu erleben und zu feiern.
Als Kind kam mir der Tag häufig zu lang vor. Inzwischen wünschte ich mir, er wäre doppelt so lang. Mindestens!
Das Lied dazu: „Kommt her zu mir“ (4:31 Min):
ZUM WELTWASSERTAG

Warum Wasser unsere wichtigste Ressource bleibt
Jedes Jahr am 22. März erinnert uns der Weltwassertag daran, wie essenziell Wasser für unser Leben ist. Wasser ist nicht nur ein Grundbedürfnis – es ist die Grundlage für Gesundheit, Ernährung, Wirtschaft und ökologische Stabilität. Ohne sauberes Wasser gäbe es keine Landwirtschaft, keine Industrie und letztlich kein menschliches Leben. Trotzdem wird diese lebenswichtige Ressource oft als selbstverständlich betrachtet. Der Weltwassertag lädt dazu ein, genauer hinzusehen und bewusst mit Wasser umzugehen.
Wasser – Grundlage allen Lebens
Der menschliche Körper besteht zu einem großen Teil aus Wasser, ebenso wie die meisten Ökosysteme. Pflanzen brauchen Wasser zum Wachsen, Tiere zum Überleben, und auch unsere Städte sind von einer zuverlässigen Wasserversorgung abhängig. Darüber hinaus spielt Wasser eine zentrale Rolle in der Energieerzeugung, etwa bei Wasserkraft, in der Kühlung von Kraftwerken oder bei der Herstellung von Produkten. Kurz gesagt: Wasser verbindet nahezu alle Bereiche unseres Alltags.
Gleichzeitig ist nur ein kleiner Teil des weltweiten Wasservorkommens tatsächlich als Trinkwasser nutzbar. Der Großteil ist Salzwasser in den Ozeanen oder in Form von Eis gebunden. Diese begrenzte Verfügbarkeit macht deutlich, wie wichtig ein nachhaltiger Umgang mit Wasser ist – sowohl individuell als auch gesellschaftlich.
Die Situation in Europa
In Europa gilt der Zugang zu sauberem Trinkwasser meist als selbstverständlich. Doch auch hier stehen viele Regionen vor Herausforderungen. Längere Trockenperioden, sinkende Grundwasserspiegel und zunehmende Extremwetterereignisse zeigen, dass Wasserknappheit kein fernes Problem mehr ist. Besonders in südlichen Teilen Europas führen Hitzeperioden immer häufiger zu Einschränkungen in der Landwirtschaft und zu Nutzungskonflikten zwischen Bevölkerung, Tourismus und Industrie.
Auch die Wasserqualität steht unter Druck. Landwirtschaftliche Düngemittel, Mikroplastik und industrielle Rückstände belasten Flüsse und Grundwasser. Gleichzeitig altern vielerorts die Wasserinfrastrukturen, sodass Investitionen notwendig sind, um eine sichere Versorgung langfristig zu gewährleisten. Europa verfügt zwar über gute Voraussetzungen, doch der Klimawandel macht deutlich, dass auch hier ein verantwortungsvoller Umgang mit Wasser immer wichtiger wird.
Globale Herausforderungen
Weltweit ist die Situation deutlich dramatischer. Milliarden Menschen haben keinen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser oder zu grundlegenden Sanitäranlagen. In vielen Regionen müssen Menschen weite Wege zurücklegen, um Wasser zu holen – oft unter schwierigen Bedingungen. Das betrifft besonders ländliche Gebiete in Afrika, Asien und Teilen Lateinamerikas.
Zusätzlich verschärfen Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und Klimawandel die Lage. Dürren werden häufiger, während gleichzeitig Überschwemmungen Infrastruktur zerstören und Wasserquellen verunreinigen. Konflikte um Wasser nehmen in manchen Regionen zu, da Flüsse und Grundwasserreservoirs von mehreren Ländern oder Bevölkerungsgruppen genutzt werden. Wasser wird damit zunehmend auch zu einem geopolitischen Thema.
Was wir tun können
Der Weltwassertag erinnert uns daran, dass jeder Beitrag zählt. Schon kleine Maßnahmen im Alltag können helfen: bewusster Wasserverbrauch, Reparatur tropfender Wasserhähne, sparsames Gießen im Garten oder der Griff zu regionalen und saisonalen Lebensmitteln, deren Produktion oft weniger Wasser benötigt. Ebenso wichtig ist das gesellschaftliche Engagement – etwa durch Unterstützung von Projekten, die weltweit den Zugang zu sauberem Wasser verbessern.
Wasser ist keine unerschöpfliche Ressource. Der Weltwassertag ruft uns dazu auf, Verantwortung zu übernehmen – für unsere Umwelt, für kommende Generationen und für Menschen weltweit, die noch immer um den Zugang zu sauberem Wasser kämpfen. Denn Wasser verbindet uns alle – und sein Schutz ist eine gemeinsame Aufgabe.
EXKURS:
Wasser in der Bibel und zu biblischen Zeiten
Auch in der Bibel spielt Wasser eine zentrale Rolle – sowohl im praktischen Alltag als auch in der symbolischen Bedeutung. In den Regionen des Nahen Ostens, in denen die biblischen Texte entstanden, war Wasser ein knappes und wertvolles Gut. Brunnen, Quellen und Zisternen entschieden oft über Leben oder Tod ganzer Gemeinschaften. Viele biblische Erzählungen spiegeln diese Realität wider: Begegnungen an Brunnen, lange Wege zur Wasserversorgung und die große Bedeutung von Regen für Landwirtschaft und Viehhaltung.
Gleichzeitig wird Wasser in der Bibel häufig als Symbol für Leben, Reinigung und Neuanfang verwendet. Schon in der Schöpfungsgeschichte spielt Wasser eine grundlegende Rolle. Später steht die Sintflut sowohl für Zerstörung als auch für einen Neubeginn. Auch der Auszug des Volkes Israel durch das Meer oder das Wasser aus dem Felsen in der Wüste zeigen, wie eng Wasser mit Rettung und Versorgung verbunden ist.
Im Neuen Testament wird diese Symbolik fortgeführt. Wasser steht hier besonders für Erneuerung und geistliches Leben, etwa in der Taufe. Darüber hinaus wird „lebendiges Wasser“ als Bild für Hoffnung, Glauben und Zukunft verwendet. Diese biblischen Bilder machen deutlich, dass Wasser nicht nur eine lebensnotwendige Ressource war, sondern auch eine tiefgehende spirituelle Bedeutung hatte.
Gerade im Kontext des Weltwassertages erinnern diese biblischen Perspektiven daran, wie wertvoll Wasser seit jeher für die Menschheit ist – als Grundlage des Lebens und als Zeichen für Versorgung, Hoffnung und Verantwortung.

ISRAEL

Jesaja-Rolle in Sicherheit gebracht
In Jerusalem ist die „Große Jesaja-Rolle“, das älteste fast vollständig erhaltene Manuskript eines biblischen Buches, nach dem Beginn des Angriffs Israels und der USA auf den Iran an einen „sicheren Ort“ gebracht worden, hat das Israel Museum mitgeteilt. Das Original der über 2100 Jahre alten Pergamenthandschrift war nur für wenige Tage und erstmals seit 1968 für die Öffentlichkeit wieder zugänglich gewesen. Auf Anweisung des militärischen Zivilschutzes muss das Museum bis auf Weiteres geschlossen bleiben.
Die Große Jesaja-Rolle aus Qumran (1QJesa) ist eine 7,34 m lang und wurde wahrscheinlich im 2. Jahrhundert v. Chr. beschrieben. Sie enthält den fast vollständigen Text des Buches Jesaja in hebräischer Sprache und ist die älteste erhaltene Handschrift eines ganzen Buches der Bibel. Die Handschrift wurde 1947 von Beduinen in Höhle 1 in Qumran am Toten Meer gefunden. Eine originalgetreue Kopie wird im Mittelpunkt des Schreins des Buches ausgestellt, eines Gebäudes, das zum Komplex des Israel-Museums in Jerusalem gehört. Das Original befindet sich in einem Tresor unter dem Museum.
Die Entdeckung der Großen Jesaja-Rolle im Jahr 1947 hat die wissenschaftliche Einschätzung zur Zuverlässigkeit des masoretischen Textes (des hebräischen Standardtextes des Alten Testaments) revolutioniert. Sie ist ja über 1000 Jahre älter als die bis dahin ältesten bekannten hebräischen Handschriften. Ein intensiver Vergleich mit dem masoretischen Text ergab, dass die beiden Texte zu etwa 95 Prozent identisch sind. Der Fund bewies, dass der biblische Text über ein Jahrtausend hinweg mit extrem hoher Präzision abgeschrieben wurde. Die Grundaussagen der biblischen Botschaft werden durch die Abweichungen an keiner Stelle berührt.

- Die Jesaja-Rolle kann man auch digital betrachten/lesen
- Mehr über die Bedeutung der großen Jesaja-Rolle
Sehenswertes Video vom ICEJ Deutschland in der Reihe „Faszination Israel“:
GESUNDHEIT
Heilende Lebensmittel (4/5) – Wofür sind Feigen gut?
Die Feige (Ficus carica) gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und wird seit Jahrtausenden sowohl als Nahrungsmittel als auch als Heilpflanze genutzt. Moderne Ernährungs- und Pharmakologie-Forschung bestätigt inzwischen mehrere gesundheitsfördernde Eigenschaften dieser Frucht. Verantwortlich dafür sind vor allem Ballaststoffe, Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Phenolsäuren. Hier die wichtigsten wissenschaftlich untersuchten Wirkungen der Feige:
1. Förderung der Darmgesundheit und Behandlung von Verstopfung. Die am besten belegte medizinische Anwendung von Feigen betrifft die Verdauung. Die großen Mengen an löslichen und unlöslichen Ballaststoffen, erhöhen das Stuhlvolumen, regen die Darmbewegung an und verkürzen die Transitzeit im Darm. Dadurch wirken sie mild abführend.
2. Herz-Kreislauf-Schutz. Studien zeigen unter anderem: eine Senkung des Blutdrucks (in Tiermodellen), Verbesserung von Blutfettwerten und Reduktion entzündlicher Marker. Das darin enthaltene Kalium unterstützt außerdem die Regulation des Natriumhaushalts und kann damit Bluthochdruck entgegenwirken. Feigen dienen der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. (Viele Studien wurden bisher im Tiermodell durchgeführt, daher sind weitere klinische Studien notwendig.)
3. Antioxidative und entzündungshemmende Wirkung. Die darin enthaltenen bioaktiven Pflanzenstoffen wirken antioxidativ und entzündungshemmend, indem sie freie Radikale neutralisieren und Entzündungsmediatoren hemmen. Daher ist der Feigenverzehr empfehlenswert bei chronischen Entzündungsprozesse wie Arthritis, Herzkrankheiten und Stoffwechselstörungen.
4. Knochenstoffwechsel. Feigen enthalten vergleichsweise viel Calcium, Kalium und Magnesium, Mineralstoffe die langfristig zum Schutz vor Osteoporose beitragen und die Knochenstabilität unterstützen.
5. Dermatologische Anwendung. Der milchige Pflanzensaft (Latex) des Feigenbaums wird traditionell gegen Hautwarzen verwendet. Eine kleine klinische Studie zeigte eine 44 Prozent vollständige Warzenheilung nach Behandlung mit Feigenlatex.
Fazit
Feigen sind nicht nur ein nährstoffreiches Lebensmittel, sondern besitzen auch mehrere wissenschaftlich untersuchte gesundheitsfördernde Eigenschaften. Besonders gut belegt ist ihre Wirkung auf die Verdauung und die Behandlung von Verstopfung. Weitere potenzielle Effekte betreffen Herz-Kreislauf-Gesundheit, Blutzuckerregulation, Entzündungshemmung und Knochenstoffwechsel. Damit lässt sich die Feige heute vor allem als funktionelles Lebensmittel mit therapeutischem Potenzial einordnen.

Teil 5 (Gesundheitliche Vorteile von Datteln) am kommenden Sonntag.
- Siehe auch: „Saatkorn Gesundheitsbibliothek – Heilkräfte der Nahrung“, Bd. 2, Kap. 24, „Nahrungsmittel für die Atmungsorgane“
- Jorge D. Pamplona-Roger, „Heilkräfte der Nahrung. Ein Praxishandbuch“
Alle Folgen:
Teil 1: Gut gegen das Husten
Teil 2: Empfehlenswerte Lebensmittel bei Bronchitis
Teil 3: Die heilende Kraft der Zwiebel (Teil 1, Teil 2)
Teil 4: Wofür sind Feigen gut?
Teil 5: Gesundheitliche Vorteile von Datteln
WISSENSCHAFT UND GLAUBE

Eine Predigt der ganz anderen Art
Originell, anschaulich, faszinierend, tiefgläubig … so ungefähr würde ich die Predigt von Dr. Noemí Durán beschreiben, die sie am 14. März 2026 im Seminar Schloss Bogenhofen gehalten hat. Die spanische Biologin, die keinen Widerspruch zwischen Wissenschaft und Glaube sieht und das auch begründet, zeigte anhand mehrerer Beispiele: Die Natur, einschließlich des menschlichen Körpers, ist nicht nur faszinierend, sondern kann unmöglich solche wundersame Konstruktionen wie unser Herz oder das Flagellum (eine Art „Außenbordmotor“ der Zellen) via Zufall plus Zeit (Evolution) zustande gebracht haben.
Da sie nicht nur Wissenschaftlerin ist, sondern auch Pädagogin, illustrierte sie ihre Predigt u.a. mit einer selbst erstellten Doppelpumpe, um die Funktion der zwei Kammern des Herzens zu illustrieren. Da waren nicht nur die anwesenden Kinder fasziniert!
Noemí Durán gab offen zu, dass es Ereignisse und Phänomene gibt, die naturwissenschaftlich nicht erklärbar sind. Dies illustrierte sie mit Beispielen dafür, wie sie die Führung Gottes und die Erhörung von Gebeten erlebt hat. Und auch durch ein Wunder vor fünf Jahren, als sie einen Sturz aus 14 Metern Höhe überlebte.
- Video der Predigt „Glaube jenseits der Wissenschaft“ (1:53 St.; auf Englisch, exzellent von Mag. Yvonne Seidel übersetzt)
Frühere, interessante Beiträge:
- Freitag der 13. – Mythos, Aberglaube und Realität
- Mehr Waffen oder mehr Hoffnung? Wie Frieden wirklich wächst
- „Digitaler Schnuller“: Kleinkinder mit dem Handy ruhigstellen?
- Karneval: Harmlose Kultur und Ausgelassenheit?
- Frömmigkeit und Folklore: die Semana Santa und Las Fallas in Spanien
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