edp aktuell (2026-07-19)

Diese Woche stelle ich das sehenswerte Kloster Lüne mit zahlreichen Fotos vor. Außerdem: Der spanische Nationaltrainer betet jeden Tag – worum? / Warum unser Körper Essenspausen liebt (Intervallfasten) / Gewohnheiten, die dem Leben guttun. Viel Freude beim Lesen und Anschauen!

 

This week, I’m showcasing the stunning Lüne Abbey with plenty of photos. Also: The Spanish national team manager prays every day – what for? / Why our bodies love taking breaks from food (intermittent fasting) / Habits that are good for your well-being. Enjoy reading and looking at the photos!

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Esta semana presento el monasterio de Lüne, que merece mucho la pena visitar, con un montón de fotos. Además: el seleccionador español de fútbol ora todos los días, ¿por qué? / Por qué a nuestro cuerpo le encantan las pausas para comer (ayuno intermitente) / Hábitos que te hacen bien. ¡Que disfrutes leyendo y viendo las fotos!

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FUSSBALL-WM

Ein spannendes Duell!
Spanischer Nationaltrainer betet jeden Tag

Heute Abend findet das Finale der WM statt. Es möge die bessere Mannschaft gewinnen – wenn möglich natürlich Spanien! Beim Tippspiel unseres jüngeren Sohnes haben meine Frau und ich von Anfang an für Spanien als Sieger gestimmt, allerdings haben wir beide wenig Ahnung von Fußball, daher stehen wir bei der Gesamtwertung auf Platz 32 bei 41 Teilnehmern.

Anscheinend soll Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente recht gut sein: Er setze auf klare Strukturen, eine kompromisslose Spielphilosophie und habe aus der Mannschaft eine geschlossene Einheit geformt. Mich haben seine Worte im Interview nach dem 2:0-Sieg im WM-Halbfinale gegen Frankreich positiv berührt, als er über seine Gebete sprach:

UPDATE:
Folgt nach dem Spiel!

GESUNDHEIT

Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte: Die Qualität der Nahrung ist ebenso wichtig wie der Zeitpunkt. (Foto: Helena Chyprina, pixabay.com)
Leichter in den Alltag zu integrieren: das Intervallfasten. Die Nahrungspause setzt ein Recyclingprogramm in Gang, das gealterte Zellen wieder funktionsfähig macht und sogar den Alterungsprozess verlangsamen kann.
Intervallfasten: Warum unser Körper Essenspausen liebt

Wir leben in einer Zeit, in der Essen fast rund um die Uhr verfügbar ist. Viele Menschen greifen zwischendurch immer wieder zu kleinen Snacks – oft aus Gewohnheit und nicht aus Hunger. Unser Körper erhält dadurch kaum Gelegenheit, sich zu erholen. Genau hier setzt das Intervallfasten an.

Intervallfasten ist keine klassische Diät. Es geht nicht darum, bestimmte Lebensmittel zu verbieten oder Kalorien zu zählen. Vielmehr wechseln sich Zeiten des Essens mit bewusst eingelegten Essenspausen ab. Während dieser Pausen kann der Körper wichtige Reparatur- und Regenerationsprozesse durchführen.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass Intervallfasten verschiedene gesundheitliche Vorteile haben kann. Es unterstützt viele Menschen dabei, ihr Gewicht zu reduzieren oder zu halten. Gleichzeitig verbessert sich häufig die Insulinempfindlichkeit, wodurch das Risiko für Typ-2-Diabetes sinken kann. Auch Blutdruck, Blutfettwerte und Entzündungsprozesse können sich günstig entwickeln. Viele berichten außerdem von mehr Energie, besserer Konzentration und einem ruhigeren Essverhalten.

Die Ernährungs-Docs meinen dazu: „Der Unterschied zu längeren Fastenkuren oder Crash-Diäten besteht darin, dass der Stoffwechsel beim Intervallfasten nicht gedrosselt und die Muskelmasse nicht abgebaut wird. Deshalb kommt es nicht zum gefürchteten Jo-Jo-Effekt.“

Es gibt verschiedene Formen des Intervallfastens:

16:8-Methode: Die beliebteste Variante. Innerhalb von acht Stunden wird gegessen, anschließend folgt eine Fastenzeit von 16 Stunden. Wer beispielsweise um 19 Uhr zu Abend isst, nimmt die nächste Mahlzeit erst gegen 11 Uhr am folgenden Tag ein. (Das ist meine bevorzugte Methode.)
14:10-Methode: Besonders für Einsteiger geeignet. Die Essenspause beträgt 14 Stunden, gegessen wird innerhalb eines Zeitfensters von zehn Stunden.
5:2-Methode: An fünf Tagen der Woche wird normal gegessen. An zwei nicht aufeinanderfolgenden Tagen wird die Energiezufuhr deutlich reduziert (etwa 500–600 Kalorien).
1:1-Methode: Beim „alternierenden Fasten“ wird jeden zweiten Tag gefastet.

Unabhängig von der gewählten Form gilt: Während der Fastenzeit sind Wasser sowie ungesüßter Tee erlaubt. Entscheidend ist nicht nur wann, sondern auch was gegessen wird. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, hochwertigen Eiweißquellen und gesunden Fetten bleibt die Grundlage.

Intervallfasten ist jedoch nicht für jeden geeignet. Schwangere, Stillende, Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Essstörungen oder bestimmten chronischen Erkrankungen sollten vorher ärztlichen Rat einholen.

Vielleicht ist gerade die Einfachheit das Erfolgsgeheimnis des Intervallfastens: Es kostet nichts, verlangt keine komplizierten Ernährungspläne und lässt sich gut in den Alltag integrieren. Manchmal tut unserem Körper nicht noch mehr Nahrung gut – sondern einfach eine bewusste Pause.

Zum Schluss noch ein Gedanke: Schon die Bibel kennt den Wert eines guten Lebensrhythmus. Sie lädt dazu ein, Maß zu halten, auf den eigenen Körper zu achten und regelmäßige Zeiten der Ruhe wie den wöchentlichen Sabbat-Ruhetag einzuplanen. Vielleicht erinnert uns das Intervallfasten daran, dass Gesundheit nicht nur davon lebt, was wir unserem Körper geben, sondern auch von den bewussten Pausen, die wir ihm gönnen – ein Ausdruck guter Verantwortung für das Geschenk des Lebens.

DEUTSCHLAND

So schön ist Lüneburg (10)
Eine Oase der Ruhe hinter alten Mauern: Kloster Lüne (1)
Schon beim Betreten des Klosterhofes stellt sich ein besonderes Gefühl ein. Bunte Blumen, Fachwerk, rote Backsteine und alte Bäume schaffen eine Atmosphäre, in der die Hektik des Alltags schnell in den Hintergrund tritt. (Alle Fotos edp 2016. Zum Vergrößern anklicken.)

Wer glaubt, Lüneburg bestehe nur aus der historischen Altstadt und den hübschen Gassen rund um den Stint, sollte unbedingt einen Abstecher zum Kloster Lüne machen. Nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt öffnet sich eine völlig andere Welt: ruhig, grün und voller Geschichte. Weiterlesen

Leider nicht (mehr) selbstverständlich: Beten vor dem Essen.
Gewohnheiten, die dem Leben guttun

Gewohnheiten haben nicht den besten Ruf. Schnell denken wir an schlechte Angewohnheiten, die uns schaden oder von denen wir nur schwer wieder loskommen. Doch Gewohnheiten sind nicht grundsätzlich etwas Negatives. Im Gegenteil: Sie können unserem Leben einen gewissen Halt, Orientierung und innere Ruhe geben. Weiterlesen

Einige bisherige Serien:

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Elí Diez-Prida online
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