edp aktuell (2026-03-01)

Erfolg. Konsum. Likes. Status. Selbstoptimierung – das ist für viele ihr „tägliches Brot“. Aber das alles kann nur für einen Moment satt machen. Was ist die bessere Alternative? Darum geht es u.a. diese Woche hier. Weitere Themen sind: Wie gefährlich ist der „digitale Schnuller“ (Tablet, Smartphone) für Kleinkinder? / Welche Lebensmittel sind empfehlenswert bei Bronchitis? / Die Vorsorgeseminare und die Vorsorgeordner sind nach wie vor stark gefragt, so z.B. in Lübeck, Hannover und Kiel. Demnächst auch in Celle und online.
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Success. Consumption. Likes. Status. Self-optimisation – for many, this is their ‘daily bread’. But all of this can only satisfy for a moment. What is the better alternative? This is one of the topics covered here this week. Other topics include: How dangerous is the ‘digital dummy’ (tablet, smartphone) for small children? / Which fruits and vegetables are recommended for bronchitis? / The preventive care seminars and preventive care folders are still in high demand, e.g. in Lübeck, Hanover and Kiel. Soon also in Celle and online.

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Éxito. Consumo. Likes. Estatus. Autooptimización: para muchos, eso es «su pan cotidiano». Pero todo eso solo puede saciar por un momento. ¿Cuál es la mejor alternativa? De eso se trata, entre otras cosas, mi página web esta semana. Otros temas son: ¿Qué peligro tiene el «chupete digital» (tableta, smartphone) para los niños pequeños? / ¿Qué alimentos son recomendables para la bronquitis? / Los seminarios sobre previsión y las carpetas de previsión siguen teniendo una gran demanda, por ejemplo, en Lübeck, Hannover y Kiel. Próximamente también en Celle y online.

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NACHDENKLICHES

El ser humano no solo vive del pan que alimenta el cuerpo, sino de cada palabra que Dios nos dice. (Véase Deuteronomio 8:3) / Man does not live by bread alone, which nourishes the body, but by every word that God speaks to us. (See Deuteronomy 8:3)
3.000 Brotsorten und dennoch Hunger!

In Deutschland gibt es über 3.000 verschiedene Brotspezialitäten. Dazu Tausende von Lebensmitteln. Die Auswahl an den Regalen empfinde ich als verwirrend. Alles ist da – zumindest äußerlich. Und doch hören wir ständig von Erschöpfung trotz Wohlstand, Sinnsuche trotz Überfluss, Einsamkeit trotz Vernetzung. Da kommt mir der Satz von Jesus in den Sinn: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.“ (Lukas 4,4) Wie relevant sind diese Worte für uns heute?

Als Jesus von Nazareth diese Worte sagte, stand er in der Wüste. Hungrig. Geschwächt. Wurde versucht. Er zitiert 5. Mose 8,3: Der Mensch lebt nicht nur von dem Brot, das den Körper nährt, sondern von jedem Wort, das Gott zu uns spricht. Es geht nicht um eine Geringschätzung von Brot. Im Gegenteil: Brot ist im biblischen Denken etwas Heiliges, Lebensnotwendiges. Aber Jesus macht klar: Der Mensch ist mehr als ein Magen mit Beinen.

„Brot“ kann heute vieles sein: Erfolg. Konsum. Likes. Status. Selbstoptimierung. All das kann satt machen – für einen Moment. Aber es nährt nicht dauerhaft. Wir haben einen Körper, sind aber eine Einheit von Körper, Seele und Geist. Wir brauchen Kalorien, und wir brauchen Sinn. Wir brauchen Nahrung, und wir brauchen ein Wort, das uns trägt. Am besten ein Wort des Schöpfers selbst. Denn er ist nicht nur der Geber, sondern auch der Erhalter des Lebens: „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nie wieder hungern. Wer an mich glaubt, wird nie wieder Durst haben.“ (Johannes 6,35 NLB)

Das jüdische Shabbat-Brot, die Challah (Challot), ist mehr als ein Lebensmittel. Zwei geflochtene Brote erinnern an die doppelte Mannamenge freitags in der Wüste – genug für den darauffolgenden Tag der Ruhe. Beim Sabbat geht es nicht nur ums Essen, sondern um Unterbrechung. Nicht nur um Sattwerden, sondern um dankbare Erinnerung. Nicht um Arbeit und Ertrag, sondern um Beziehung. Das Brot liegt sichtbar auf dem Tisch – aber es verweist über sich hinaus. Es sagt: Du lebst nicht nur von dem, was du dir erarbeitest. Du lebst von Geschenk. Von Gnade. Vom „Ja“ Gottes.

Two braided loaves of bread commemorate the double amount of manna on Fridays in the desert – enough for the following day of rest.

Freitagabend-Feier im Kibbutz (Mai 2017).

MEDIEN

Das Gehirn entwickelt sich besser, wenn kein Tablet oder Smartphone reale Welterfahrung verhindert.
Mit dem Handy ruhigstellen?

Ist euch aufgefallen, wie häufig Kleinkinder mit dem „digitalen Schnuller“ – Tablet, Smartphone – ruhig gestellt werden? Ich habe es mit Verwunderung auf Bahnfahrten, im Restaurant, beim Spaziergang im Park (die Mutter hantiert mit dem Handy, das Kleinkind schaut sich ein Zeichentrickvideo an) gesehen … Wie gefährlich wohl dieser „Schnuller“ wohl ist!?

Über Altersgrenzen zur Social-Media-Nutzung wird zurzeit viel gesprochen und geschrieben. Gut so! Aber über die Smartphones/Tablets auf Wickeltischen, in Kinderwagen und im Laufstall hört man nichts. Es ist klar, hier ist nicht der Gesetzgeber gefragt, sondern das Verantwortungsgefühl der Eltern. Und deren eigene Selbstkontrolle.

Ich finde die Zahlen alarmierend: 18 Prozent der Kinder im ersten Lebensjahr konsumieren digitale Medien. 61 Prozent sind es im zweiten, 92 Prozent sind es im dritten Lebensjahr! Die Bildschirmzeit schon der Zwei- bis Fünfjährigen beträgt in Deutschland 67 Minuten pro Tag. 28 Prozent der Kinder haben mit vier bis fünf Jahren bereits ein eigenes Tablet!

Das Auge ist erst mit etwa dem 12./13. Lebensjahr ausgewachsen. Beim häufigen Blick in die Nähe – wie bei der Handynutzung – wächst das Auge stärker in die Länge, um Nahes scharf zu stellen. Kinder werden kurzsichtig. (Foto: Mirko Sajkov, pixabay.com)

Mit diesem Thema befasst sich der Verein „Verantwortung für die Familie“ (dessen Gründung geht auf die Psychotherapeutin und Autorin Christa Meves zurück, die übrigens am 4. März 101 Jahre alt wird). Im Newsletter 2/2026 weist der Verein darauf hin, dass in diesem Kleinkindalter die Grundlagen des Denkens gelegt und die Weichen zur späteren sozialen Ungleichheit gestellt werden:

• „Zu keinem Zeitpunkt lernt der Mensch so viel wie am Lebensanfang.
• Nie wieder spielen Eltern als Lehrer des Kindes eine so große Rolle.
• Was in der Familie verpasst wird, kann die Schule nur mit großer Mühe nachholen!
• Bildschirme nehmen dem Kind wertvolle Lernzeit, sorgen für Reizüberflutung, rauben Schlaf und können zu Problemen mit der Kontrolle eigener Gefühle führen.
• Je mehr Zeit kleine Kinder vor einem Bildschirm verbringen, desto weniger spielen sie.
• Je mehr Zeit Eltern mit dem Handy beschäftigt sind, desto weniger reden sie mit ihrem Kind.
• Mit jeder zusätzlichen Minute Bildschirmzeit hören Kinder weniger Worte von Mutter oder Vater, brabbeln seltener selbst vor sich hin und interagieren weniger mit ihren Eltern.“

Fazit: „Bildschirmmedien gefährden die Gesundheit Ihres Kindes!“ – so die Warnung von Kinderärzten.

GESUNDHEIT

Zwiebel, Knoblauch, Radieschen, Meerrettich und Lauch – sehr wirksam bei der Bekämpfung von Bronchitis! (Bild KI gen.)
Heilende Lebensmittel (2/5) – Empfehlenswert bei Bronchitis

Gerade in der Erkältungszeit suchen viele nach sanften, alltagstauglichen Wegen, ihre Atemwege zu unterstützen. Bremst eine Bronchitis aus, denken viele zuerst an Medikamente. Doch auch unsere Ernährung kann die Atemwege positiv beeinflussen.

Bei einer Bronchitis ist die Schleimhaut entzündet, die das Innere der Bronchien auskleidet. Verschiedene Mittel können bei Bronchitis wohltuend sein:
• Zwiebel enthalten ätherische Öle (daher der typische Geruch). Das in der Zwiebel vorhandene ätherische Öl wirkt schleimlösend, antibiotisch (gegen Bakterien wirkend) und fördert den Auswurf. (Mehr über die heilende Wirkung der Zwiebel im nächsten Beitrag.)
• Knoblauch: Der schwefelhaltige Inhaltsstoff des Knoblauchs wird ebenfalls antibiotisch, schleimlösend und erleichtert das Abhusten. Die ätherischen Öle werden schon Minuten nach dem Verzehr über die Atemwege ausgeatmet und sind daher wertvoll bei Atemwegserkrankungen.
• Radieschen: Die für den scharfen Geschmack des Radieschens verantwortlichen Inhaltsstoffe fördern die Ausscheidung eines Schleimüberschusses.
• Meerrettich: Seine Zusammensetzung und Wirkung sind dem Radieschen ähnlich. Meerrettich entlastet und reinigt die Bronchien.
• Lauch enthält ein ätherisches Öl mit schleimlösender Wirkung, das auch in der Zwiebel vorkommt.
• Kresse: Sie zeichnet sich durch einen leicht scharfen Geschmack aus, enthält Schwefel und erleichtert das Abhusten der Bronchien.
• Feigen lindern Husten, erleichtern das Abhusten von Schleim und machen die Atemwege geschmeidig. (Mehr dazu im übernächsten Beitrag.)
• Datteln pflegen die Schleimhäute der Atemwege. (Mehr dazu im letzten Beitrag dieser Serie.)
• Propolis ist ein natürliches Antibiotikum, das von den Bienen aus natürlichen Harzen und Wachs produziert wird. Es lindert Entzündungen der Atemwege und ist wirksam gegen Viren – sehr empfehlenswert bei akuter infektiöser und bei chronischer Bronchitis.

Reduzieren oder weglassen:
• Salz sollte reduziert werden; Natrium hält im Gewebe Wasser zurück, was sich ungünstig bei Bronchitis auswirkt. Achtung: Salz ist in vielen verarbeiteten Produkten versteckt.
• Alkoholische Getränke am besten ganz weglassen: Alkohol schwächt die Abwehrkräfte und erschwert die Heilung von Bronchitis.
• Gesättigtes Fett: Ein Überschuss an gesättigten Fetten, die beispielsweise eine fleischreiche Ernährung mit sich bringt, schwächt das Immunsystem und verzögert die Heilung von Bronchitis.

Quelle: „Saatkorn Gesundheitsbibliothek – Heilkräfte der Nahrung“, Bd. 2, Kap. 24, „Nahrungsmittel für die Atmungsorgane“

Literaturempfehlung: Jorge D. Pamplona-Roger, „Heilkräfte der Nahrung. Ein Praxishandbuch“
https://advent-verlag.de/buecher/ratgeber/gesundheit/heilkraefte-der-nahrung/

Alle Folgen:
Teil 1: Gut gegen das Husten
Teil 2: Empfehlenswerte Lebensmittel bei Bronchitis
Teil 3: Die heilende Kraft der Zwiebel
Teil 4: Wofür sind Feigen gut?
Teil 5: Gesundheitliche Vorteile von Datteln

VORSORGE

Der Vorsorgeordner ist bereits in der 7. Auflage erschienen. Die 8. Auflage ist in Vorbereitung.
Seminare immer noch gefragt

Der Bedarf und das Interesse sind immer noch da. Im Februar konnte ich gleich drei Vorsorgeseminare durchführen: An einem Mittwochabend in Lübeck, am vorletzten Samstagnachmittag in Hannover und gestern (ebenfalls am Samstagnachmittag) in Kiel. Der Besuch war besonders in Lübeck sehr gut (der Abend fand im Rahmen der sogenannten „Lebensschule“ statt), in Hannover wurden mir alle 27 Vorsorgeordner abgenommen, die ich dabei hatte, gestern konnte ich das Seminar (und die Predigt am Vormittag) in einer der schönsten (und funktionellsten) Kirchen der Adventisten durchführen, die ich in Deutschland kenne (siehe Fotos).

Am nächsten Wochenende geht es gleich weiter, und zwar nach achteinhalb Jahren werde ich das Seminar zur Auffrischung und zur Einladung in der Öffentlichkeit in Celle halten. Und Mitte März findet dann der zweite Abend der Lebensschule in Lübeck mit dem Thema Vorsorgevollmacht statt (am ersten Abend war die Patientenverfügung dran). Danach mache ich eine kleine Pause.

Auch für das nächste Online-Seminar (über Zoom) am 20. und 21. April (es wird das 28. sein!) kommen regelmäßig Anmeldungen an. Die Teilnahme ist kostenlos. Bei Interesse bitte melden: eli.diez-prida@adventisten.de!

Der Vorsorgeordner ist nicht nur bei den Seminaren im Norden und Süden willkommen (dort führt sie mein Kollege Günther Machel durch, mit dem ich auch die Online-Seminare mache), sondern auch direkt beim Verlag werden gern die Ordner bestellt (20 Euro, zzgl. Versand, mit den Dokumenten für zwei Personen).

Die 20 Euro für den Ordner und diese paar Stunden fürs Seminar (vor Ort oder online) können sich in schwierigen Situationen als eine lohnende Investition erweisen und in vielen Fällen Jahre an Unsicherheit und Konflikten ersparen!

In Lübeck findet das Seminar im Rahmen der „Lebensschule“ statt, und zwar an zwei Abenden im Abstand von vier Wochen statt.

Die Adventgemeinde Kiel ist räumlich und technisch sehr gut ausgestattet. Nach der Predigt am Samstagvormittag gab es ein reichliches und schmackhaftes Mittagsbuffet, sodass alle dann gestärkt am Nachmittagsseminar teilnehmen konnten. (Der junge Mann neben mir hat sich ausgezeichnet um die Technik gekümmert. Vom Beruf ist er Archäologe.)

INFO

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Jahresrückblick 2025 in Bildern /

Elí Diez-Prida online
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