Sind wir als Christen in Deutschland dabei, vor dem Islam zu kapitulieren? Wie flexibel dürfen wir die Ordnungen Gottes handhaben? Kann man das Zitat von Heinrich Böll über die Raupen auf die Christen übertragen? Auf diese Fragen geht aktuell diese Wochenseite ein. Außerdem: Teil 1 der Serie „So schön ist Lüneburg“ über das größte mittelalterliche Rathaus in Norddeutschland. Danke fürs Besuchen und auch fürs Weiterempfehlen!
Are we, as Christians in Germany, on the verge of capitulating to Islam? How flexibly can we interpret God’s commandments? Can Heinrich Böll’s quote about caterpillars be applied to Christians? My weekly web page explores these questions. Furthermore, Part 1 of the series ‘Lüneburg is so beautiful’ focuses on the largest medieval town hall in northern Germany. Thank you for visiting my website and for sharing it with others!
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¿Están los cristianos en Alemania a punto de rendirse ante el islam? ¿Hasta qué punto podemos ser flexibles con los mandamientos de Dios? ¿Se puede aplicar a los cristianos la cita de Heinrich Böll sobre las orugas? En mi página semanal hablo de estas cuestiones. Además: la primera parte de la serie «Qué bonito es Lüneburg», sobre el ayuntamiento medieval más grande del norte de Alemania. ¡Gracias por visitar mi página web y también por compartirla!
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LÜNEBURG
So schön ist Lüneburg (1)
Größtes mittelalterliches Rathaus Norddeutschlands
Das historische Rathaus Lüneburgs am Marktplatz, ab 1230 erbaut, ist das größte mittelalterliche Rathaus im Norden. Es vereint Elemente verschiedener Stilepochen. Die üppige Barockfassade wird von zehn hohen Figuren: Die der oberen Reihe stehen für Barmherzigkeit, Milde, Wahrheit, Strenge und Klugheit, die der unteren Reihe für Frieden, Handel, Gerechtigkeit, Mäßigung und Stärke.
1835 bekam der Turm eine große Glocke (sie ist jetzt im Museum), die die Menschen an den Arbeitsbeginn und den Feierabend erinnerte. Später kam eine kleinere Glocke mit der Inschrift „Salvator mundi misere nobis“ (Erlöser der Welt, erbarme dich unser) hinzu. 1956 wurde ein Glockenspiel aus Meißener Porzellan aufgehängt, das aus 41 verschiedenen Glocken besteht und Melodien des Lüneburger Komponisten Johann Abraham Peter Schulz (z.B. „Der Mond ist aufgegangen“) spielt. (Fotos: edp; zum Vergrößern anklicken)
Der Rathausgarten (im 19. Jhdt. angelegt) ist zur Zeit der Magnolienblüte (Ende März bis in den Mai) ein Besuchermagnet: Die prachtvollen Blüten der über hundert Jahre alten Magnolienbäume ziehen jährlich zahlreiche Besucher in ihren Bann.
Vom Reichtum der Hanse in Lüneburg zeugen die eindrucksvollen Innenräume der verschiedenen Gebäudeteile, wie Gerichtslaube, Fürstensaal, Altes Archiv, Kanzlei und große Ratsstube. Da das Rathaus keine Kriegsschäden erlitten hatten, sind sie wunderbar erhalten.
Sehenswerte Fotos der Innenräume: https://www.hansestadt-lueneburg.de/rathaus/stadtportraet/historisches-rathaus.html
Besonders schön ist die Illumination der Rathausfassade während der Weihnachtszeit. Die Aktion „Lüneburg leuchtet“ hüllt dabei Jahr für Jahr das Rathaus (sowie die Brausebrücke und die drei Innenstadtkirchen) in weihnachtliches Licht.
Weiterführende Informationen über das Rathaus und Fotos:
NACHDENKLICHES
Flexibilität am falschen Platz
• Ich habe beschlossen, nur noch alle zwei Jahre Geburtstag zu haben. Es ist mein Geburtstag, da werde ich damit flexibel umgehen können, oder?
• Weihnachten am 24./25. Dezember feiern: Muss das sein? Kann man mit diesem Termin nicht flexibler umgehen? Der ehemalige Staatschef Nicolás Maduro ließ beispielsweise die Weihnachtszeit in Venezuela am 1. Oktober beginnen!

• Als die Verkehrspolizistin den Autofahrer fragt, warum er entgegen der Fahrtrichtung in der Einbahnstraße fahre, antwortet dieser: Ich habe das Verkehrsschild als bloße Empfehlung betrachtet. Etwas flexibler sein schadet doch nicht!
Das mit dem Weihnachtstermin wäre mir ehrlich gesagt völlig unwichtig. Es handelt sich nur um eine (weltweit verbreitete) Tradition. Nur alle zwei Jahre ein Jahr älter zu werden, das würde mir sehr zusagen. Geht aber leider nicht! Und dass jeder die Verkehrsregeln flexibel auslegen und sich nach Gusto daran halten kann oder nicht, das würde zum totalen Chaos führen.
Solche Beispiele kamen mir in den Sinn, als ich in einem christlichen Magazin las: Ein evangelischer Pastor plädiere für einen flexiblen Umgang mit dem Ruhetag. Im vierten der Zehn Gebote wird zwar der Sabbat, der 7. Tage der Woche, von Gott als Ruhetag bestimmt, aber es gehe nach der Auffassung dieses Pastors nicht um einen bestimmten Wochentag, sondern darum, regelmäßig Zeit für Ruhe, Erholung und die Begegnung mit Gott einzuplanen.
Ich frage mich, wie eine Kirchengemeinde ihre Gottesdienste planen sollte, wenn jeder sich den Wochentag als Ruhetag aussucht, der ihm am besten passt. Oder wie man bei Gott argumentieren kann: Du hast zwar den Sabbat als Ruhetag in Erinnerung an dein Ruhen am Ende der Schöpfung eingesetzt, aber der Sabbat (unser Samstag) passt mir nicht. Ich wähle einfach den Dienstag. Und in den ungeraden Wochen den Donnerstag. Ich hätte nicht den Mut (wäre Frechheit ein passenderes Wort?), so mit Gottes Ordnungen umzugehen. Außerdem: Wenn man flexibel mit dem 4. Gebot umgehen darf, warum nicht auch mit den restlichen neun? Treue in der Ehe, nicht töten, nicht stehlen usw.?
Gott weiß als Schöpfer und Gesetzgeber viel besser, was das Beste für uns ist. Daher gilt das Wort auf 5. Mose 6,2: „Befolgt Gottes Ordnungen und Gebote … Dann werdet ihr lange leben.“ (Hoffnung für alle)
ISLAM
Kapitulation vor dem Islam?
An der Joseph-Beuys-Gesamtschule in Kleve hat vor ein paar Wochen eine Anweisung zum Ramadan für Diskussionen gesorgt: Nicht-fastende Schüler sollen sich beim Essen wegdrehen. Wolfgang Büscher, Sprecher des christlichen Kinder- und Jugendwerks „Arche“ in Berlin, hat sich kritisch zu dieser Anweisung geäußert (siehe Kurzvideo der WELT).
Im Interview mit der WELT forderte Büscher: „Wir müssen zu unseren Werten stehen“. Büscher übte Kritik an das Maß der Anpassung und bezeichnete die Situation als ein „Kapitulieren vor dem Islam“. Bezüglich der Wertevermittlung betonte er die Notwendigkeit, an Schulen klar für westliche und christliche Werte einzutreten. Seine Aussagen bezogen sich auf die Debatte um religiöse Rücksichtnahme im Schulalltag und die Wahrung eigener kultureller und religiöser Identität. Büscher plädiert für ein selbstbewusstes Vertreten der eigenen Wertehaltung im öffentlichen Raum, insbesondere an Bildungseinrichtungen.
Büscher kritisierte ein empfundenes Ungleichgewicht – etwa dass Kreuze aus Schulen verschwinden, während gleichzeitig Gebetsräume für Muslime eingerichtet würden. Aus seiner täglichen Arbeit bei der „Arche“ argumentiert er, dass Integration nur gelingen kann, wenn die hiesige Gesellschaft ihre eigenen Werte selbstbewusst vertritt und nicht bereitwillig aufgibt.
In einem Kommentar des IDEA-Magazins Spektrum (12/2026) meint Büscher, die kleine Minderheit der Muslime in Deutschland (6,5 Prozent der Gesamtbevölkerung) werde aktuell überdurchschnittlich wahrgenommen, und zwar viermal höher. Er spricht von einem „Islamhype“ und nennt als Beispiele die Verdrängung von Jesus im Religionsunterricht nach dem Plan der grünen Kultusministerin Niedersachsens Julia Willie Hamburg, die von einigen Politikern betriebene Entfernung von Kreuzen aus den Schulen, die Einrichtung von Gebetsräumen für muslimische Schüler und die mehr als ausführliche Berichterstattung über den Ramadan in den öffentlich-rechtlichen Sendern.
In diesem Kommentar nennt Büscher das Ergebnis einer MOTRA-Studie („Menschen in Deutschland“), wonach jeder zweite junge Muslim latent oder manifest islamismusaffin eingestellt sei. „Viele junge Muslime wollen die Scharia statt des Grundgesetztes, und sie hassen vor allem Juden und Christen“, schreibt Büscher. Zum Schluss fragt er: „Wann lernen wir Christen endlich wieder, zu kämpfen, uns für unseren Glauben öffentlich wahrnehmbar einzusetzen? Aktuell kapitulieren wir als Gesellschaft vor dem Islam.“
Auch der römisch-katholische Theologe, Buchautor und Referent Dr. Johannes Hartl widmet sich dieser Thematik, so z.B. in seinem Instagram-Account: „Wir müssen über den wachsenden Einfluss des Islams sprechen“, schreibt er. „Unsere Reaktion sollte eine ohne Hass und Empörung sei, sondern eine der Klarheit … Dieses Thema gehört in die Mitte der Gesellschaft, weil es Zusammenhalt und Zukunft Europas in den nächsten Jahrzehnten maßgeblich prägen wird.“
ZITAT DER WOCHE
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